Was sind Blockheizwerke?

Das Blockheizkraftwerk als Wärmelieferant! Ein Blockheizkraftwerk ist eine technische Anlage, die zur Wärmegewinnung und zur Energiegewinnung verwendet wird. Diese Anlagen bestehen aus mehreren Modulen, die unabhängig voneinander arbeiten können, wenn beispielsweise weniger Strom gebraucht wird, wird eines der Module abgeschaltet und anders herum.

Ein Blockheizkraftwerk wird meist am Ort des Verbrauchs angewendet, beispielsweise in einem Haus. Wird mehr Wärme durch das Blockheizkraftwerk erzeugt, kann diese in das Wärmenetz der Stadt eingespeist werden, was zusätzlich Kosten einbringt. Das Prinzip der Kraftwärmekopplung wird bei einem Blockheizkraftwerk angewandt. Als Stromerzeuger für die Blockheizkraftwerke dienen Verbrennungsmotoren, die mit Diesel oder Gas betrieben werden. Es können aber auch Gasturbinen zum Einsatz kommen, je nach Anlage.

Mit einem Blockheizkraftwerk kann man eine höhere Leistung im Bereich Wärme und Strom erreichen. Eine bis zu 90 prozentige Nutzung der Leistung ist somit gewährleistet und es geht weniger Energie verloren, die sinnvoll genutzt werden kann. Eine solche Anlage am Bestimmungsort ist also immer ein Pluspunkt. Blockheizkraftwerke werden in größeren Stadtgebieten eingesetzt, hingegen Miniblockheizkraftwerke für kleinere Siedlungen und Einfamilienhäuser genutzt werden können.

BHKW Anlagen laufen mit einer elektrischen Leistung von fünf KW bis fünf Megawatt. Alle Anlagen, die unter einer elektrischen Leistung von 50 KW laufen, sind Miniheizkraftwerke, die wie erwähnt, ideal als Wärmelieferant und Energielieferant für Ein- und Mehrfamilienhäuser genutzt werden kann. Wer also ein Haus baut, sollte schon vorher daran denken, wie man effektiv Energie erzeugen und gleichzeitig sparen kann. Denn wer sich ein Blockheizkraftwerk im Haus installieren lässt, kann sogar Förderungen beantragen. Energieeffizienz kann sich unter bestimmten Voraussetzungen für den Bauherren auszahlen.